'Willkommen zu einer Teestunde'



Berlin Karneval der Kulturen


Respekt und Toleranz und noch viel mehr.

Respekt . . .

In der deutschen Geselligkeit ist mit jungen Generationen der Respekt angekommen. In frühen Jahren des Staates kaum beachtet vor dem schneeweissen Haar, mit einer verlangten Ehrfurcht vor dem Alter, die Jugendlichen und auch mir in frühen Lebensjahren mit auf den Lebensweg gegeben wurde. Mit der wir alten Leutchen im schnellen Stadtverkehr über den Fahrdamm halfen. Zum Glück hatte ich eine rüstige Oma, die singen und im Hühnerstall Motorrad fahren konnte und in ihrer langen Lebenszeit ebenso schimpfend wie nachsichtig selbst noch manche Dummheit begehen und manches Abenteuer erleben wollte.

Im heutigen Verständnis der gefärbten Locken ist verlangter Respekt, der einst im historischen Idealismus militärische Disziplin und im Staatswesen Hochachtung genannt wurde, eher doch in Achtung vor dem Lebenswerk eines jeden Menschen angesehen, wenngleich Beamte im Dienst und Pastoren der Kirchen einen distanzierenden Sonderstatus mit sich führen.
Achtsamkeit gebührt ihrer selbstbestimmten Wirkung nach und in Anschauung wechselnder Gegenwart, wie auch immer diese verstanden sein will, allen jenen, die sich als tüchtige Bürger des Staates erwiesen haben. In ihrer Freiheit, im Regelwerk des Alltags irgendwann irgendetwas zum Wohle der Gemeinschaft beizutragen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Denn oft liegt gerade in kleinen Dingen ein Geheimnis zum großen Ganzen, und können wir dieses Tun und Machen zur Gelegenheit auch Zivilcourage nennen und liebe deinen Nächsten wie Dich selbst.
Erst fürsorgliches, selbstverständliches Gemeinschaftsverhalten eines jeden Einzelnen außerhalb dem üblichen existenziellen, des selbsteigenen und egozentrischen Bewusstseins, macht unsere Menschlichkeit im gedeihlichen Miteinander aus. Am liebsten im friedlichen Humanismus wohlgemerkt, denn aus allen Kriegen der Welt mit ihrer umfassenden Gewalt jeden Tag wird etwas ganz anderes berichtet, wie auch die Oma von einst etwas aus den grausamen Geschehen zu berichten hatte.

Jede Jugend ist überaus emotional gesteuert, und wie jede Jugend schnell aufgebracht mit angenommenen Lebensinhalten nach allen Vorgaben, um sich selbst mit ihren eigenen Zugaben in völlig neuen Worten, in frischen Trends und Ideen der jungen Generation zu definieren. Oft ohne sich etwaiger Folgen bewußt zu sein.
Im Aufbegehren der ausdrücklichen Selbstbestimmung entwickelt sich jede nächste Zukunft, bis sie eines Tages zum Grundsätzlichen gehört. Wie neuzeitlich auf dem Foto zu erkennen auch Frauen im Militärdienst sind, und nicht nur ihre Schwestern im Hilfsdienst der Samariter. Und stimmen pflichteifrig die Beobachter ebenfalls darin überein, ist die Jugend zumeist überaus interessiert und motiviert im Wandel zu guten Taten bereit. In unzählig hilfsbereiten Gelegenheiten und Mitmach-Aktionen wie zum gemeinsamen Erhalt der Naturen generell aufgeschlossen und oft in kritischen Selbsterkenntnissen ihrer spannenden Entwicklung, die uns für ihre Zukunft hoffen lässt.

. . . und Toleranz

Demokratisch ganz selbstverständlich ist daher auch nach der Toleranz zur anderen Meinung gefragt. Die aus etlichen Bei-und Zuträgen zum eigenen Selbstbewusstsein sich bei Jung und Alt in den Jahren ergeben hat. Die Toleranz ist nicht gesetzlich geregelt, aber eine bessere Verhaltensweise als die emotionale Distanz, denn sie verlangt Verständnis im Füreinander.
Was bedeutet, alle Menschen und Organisationen können sich miteinander zu Gemeinschaften und ihren Projekten verständigen und zusammenfinden. Und auch hier gilt, dass eine jede Toleranz bedeutet einen jeden Menschen anzunehmen, wie dieser sich öffentlich gibt und er in seiner persönlichen Offenheit verstanden sein will. Wenngleich alle verlangte Toleranz, und auch die religiöse im Rahmen der Religionsfreiheit, über dieses Verständnis zunehmend eine Missachtung der angewandten Menschenrechte in anderen Ländern aufzeigt.

Dennoch haben wir unser eigenes Verhalten zu überdenken. Zu Momenten und Dingen, die achtlos gesagt selbst gar nicht so gemeint sind, in Worten, mit denen wir etwaige Gefühle und auch die sehr privaten Rechte unserer Mitmenschen und Personen verletzen könnten. Ebenso wie Äußerungen und offensichtliche Anfeindungen der Mitmenschen, die in ihren Worten und Taten auch darüber hinausgehend sind, wir nicht tolerieren müssen. In unserer Zeit der sehr vielseitigen Wahrheiten und Freiheiten, der ebenso ernstgemeinten wie unsinnigen Narrative (Erzählungen) und unwissenden Fantasien zwischen denen wir uns bewegen, verlangt die Toleranz eine Sorgfalt, in der ich mich vor allem Äusseren selbst zu kontrollieren habe.

. . . und mehr.

Mit Lebensfreude, wie wir sie uns selbst erwählen,

Andreas H. Scheibner 2026

Hier ein persönliches Regelwerk von mir zur Ergänzung