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Fahnenweihe


Besser wird es (n)immer


Zu unseren kurzweiligen Gedanken gehören auch die Worte in die Zukunft gerichtet, in der es ja alles besser werden soll. In der eine Hoffnung auf unerfüllte Wünsche mitklingt und wir von den Altlasten erlöst und befreit sein können. Wir sind darin durchaus ziemlich realistisch in unserer Betrachtung der Gegenwart. Es ist vieles in den Jahrzehnten eines ganzen Jahrhunderts besser geworden zumindest im Blick auf uns selbst hier in deutschen Landen eines Europas im Frieden. Studiengänge der Historie und die Soziologie können dies bestätigen. Mit gefällt am besten daran das die Kinderarbeit abgeschafft ist seit jenen Jahren unter Tage in den Kohlegruben und in Industriebetrieben, in den Webereien und Handwerken. Kinder verdienen sich heute ihr Taschengeld auf vielerlei Dienstwegen, und nur gelegentlich auch als Zubrot bei knapper Kasse im Haushalt.
Und gibt es nichts zu bemängeln daran in solcher Entwicklung, denn diese, unsere Gegenwart ist so gewollt wie jede andere von uns. In vielerlei Einzeldiskussion und nächtelangen Debatten um die Zukunftsgestaltung des Staates, der von uns beauftragt mit seinen Kontrollen immer die Aufsichtspflicht über unser gesamtheitliches Wohlergehen hat.
Warum es aber immer wieder eine anscheinend aussichtslose Situation der Konflikte, einen zunehmenden Hass auf alles was uns fremd, anders und einfach nicht angenehm ist, und dies zuletzt mit einem Krieg zur Zerstörung aller Kindheitsträume führt, ist ebenfalls gewollt von uns. Vorausschauend von den Betrachtern ihrer Zeit oft noch angemahnt mit den Worten, “Wenn ihr so weitermacht wie bisher . . . , dann . . ! “
In kirchlichen Dingen ist zuletzt dann nur noch die machtvolle Vergebungslehre der Christen zu nennen. In der Rechtfertigung aller Beteiligten und vorgeblich Unbeteiligten, “Wir haben es nicht anders gekonnt.“ Und dies in der Anklage von Gott zu beurteilen verlangt wird. Hoffen wir zur Gegenwart auf seine Liebe zu uns.

Ihnen einen schönen goldenen Herbst

Andreas H. Scheibner 2026