Was uns dieses Jahr bringt
Alle Jahre wieder klopfen wir zum Ende der Zeit mit vielen bunten Lichtern an die Himmelstür und erbitten Beistand des Herrn zum neuen Jahr. Dieses Jahr im Umkreisen um den Sonnenstern mit etwas weniger lauten Bekundungen allen guten Geistern, denn es gibt genügend befürchtetes Geknatter und bombastisches Geknalle realer Kanonenschläge täglich nicht sehr weit von uns entfernt.
Von allen guten Vorsätzen zum neuen Jahr, wie es bei uns Tradition ist, hat sich hierzu in einzelnen Ländern dieser eine wenigstens bewahrheiten können, um in Seelenruhe den Jahreswechsel begehen zu können. Die verstörte Tierwelt und Notaufnahme der Städte wird es uns danken. Der erhoffte Seelenfrieden aber bleibt leider mit allem Geschehen zumeist Illusion bevor wir eine deutliche Wandlung erleben, und waren wir darum fröhlich belustigt in der uns menschlichen Eigenart, um mit viel Wein und Gesang ein nächstes Viertel des Jahrhunderts einzuleiten.
Und so wird es uns in etwas Melancholie, das wieder ein Jahr vergangen ist, auch für die Zukunft ergehen und sind die guten Vorsätze Berechtigung auch in wissenschaftlicher Erkenntnis um künftige Jahrzehnte. Sie verlangen Veränderungen, in denen die einen von uns zum aktiven Widerspruch fordern und die anderen mit genügend Cleverness eine intelligente Anpassung befürworten. Um zum Beispiel in sehr frühen Morgenstunden zu arbeiten und zeitig in der Hitze des Tages Siesta zu halten, denn ob überall Klimaanlagen laufen werden ist fraglich in vielen Berufen. Überhaupt wird sich die Arbeitswelt verändern, und sind vier Tage der Woche, den Bürger angefragt, vielfach genug zum Leben.
Generell wird sich unser Alltag verändern, und werden hierzu unbequeme Gesetze folgen müssen. Zivilisatorisch haben wir den Energieverbrauch und Wasservorräte in Stadt und Land zu bedenken, und unseren Lebenswandel in allem Konsum, der nach und nach im weltweiten Handel manchen Mangel aufweisen wird.
Von uns kaum wahrgenommen passierten mehr als zweihundert Vorlagen, Regulierungen und Korrekturen letztes Jahr den Bundesrat. Dennoch werden Katastrophen der Naturkräfte uns selbst mit allen Maßnahmen der Vorsorge übermächtig beanspruchen. Doch über alle Zeit gesehen wird sich die menschliche Erkenntnis im Willen zum Leben der Generationen über alle Welt vereinen, in der sie bereits vielfach zur Einsicht ein jeder Politik gewonnen hat. Wie im letzten Jahr Regionen zum Tierschutz der Meere, in tropischen Wäldern, an den Küsten der Länder und im globalen Weltgeschehen angenommen wurden.
Natürlich wünschen wir uns endlosen Frieden in der Welt und ein Ende in allen Kriegshandlungen, doch zeigt sich uns, dass wir von erdenklich machbaren Friedenswünschen in der Menschwerdung noch weit entfernt sind. Und ließe sich sogar sagen, befinden wir uns in einer Phase der Rückentwicklung von allen guten Vorsätzen, die uns nach Elend und Kummer zur historischen Erfahrung gewesen sind. Vielfach unverständlich und mit annehmbarer Intelligenz in den Machtfragen um den Planeten, schaffen wir es noch nicht immer unser erweitertes, geschärftes Bewußtsein mit allen Folgen unseres Tuns zu einer höheren Entwicklung zu erheben.
In der pragmatischen Evolution haben bisher nur das Feuer und die Elektrizität unsere Lebenswelt verändert. Physik und Chemie ermöglichten in zahllosen Produkten die nächsten Erkenntnisse. Die Biologie in der fachlichen Differenzierung erkennt erst heute das alles Leben miteinander in der Welt verbunden ist.
Darum sollen wir nicht verzagen, sind stets mit der Bildung im Schulwesen weiterhin alle Zukunftschancen den Menschenkindern mit auf den Weg zu geben, die der Frieden ihnen ermöglicht. Um auch die Letzten zu Ersten heranzubilden und ihnen eine Zukunft, ohne Gewalt in der Einfachheit ihres Daseins in Aussicht zu stellen. Diese naiven Weisheiten der Bibel sowie antiker Philosophien, haben sich überall bestätigen können.
Wünsche haben wir mit dem Rutsch ins neue Jahr immer zu äußern, die sich mit unseren Klagen sowie Freuden im täglichen Dasein auch verwirklichen lassen. Da gibt es den verlorenen Sohn, sprichwörtlich auch die Tochter, die wir nach allen bösen Worten der Trennung in der erneuernden Liebe wieder in unsere Herzen aufnehmen.
Hier und dort auch Gemeinschaft mit den Anderen, den Ungläubigen und Fremden, von denen wir nur wenig wirklich wissen, und die uns bisher in ihrer Lebensart fremd sind. Und wir auch den Nachbarn verzeihen können, mit denen wir bisher über den Gartenzaun stritten und ein Auskommen miteinander finden können. Die Wunschliste ist noch lange fortzusetzen in der Kollegschaft, in der Ausgestaltung der erklärten Feinde, die wir mit guten Worten und etwas Humor zu Freunden kehren suchen und in der Nächstenliebe, die sich nicht nur mit Geld bewerten lässt.
Ihnen somit Erfüllung ihrer Aufgaben zum neuen Jahr, so mühsam es auch werden wird, denn so ist es doch immer gewesen im guten Glauben an sich selbst. Im Glauben an eine gute Sache stellen sich große und kleine Erfolge ein, vereint mit neuen Kräften im Beistand der Liebe des wahrhaftigen Gottes, der immer mit uns ist.
Bleiben Sie friedlich,
Andreas H. Scheibner 2026
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