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Was braucht der Mensch?



Einst war der Computer Dein bester Freund. Vielfach, wie sich zeigte, auch der Einzige unter den jungen Talenten seine Sprache zu erlernen und mit ihm die heutige Gegenwart zu gestalten. Ein Haushalt ohne Pc ist mittlerweile kaum mehr möglich.
Als daran gedacht wurde, nun ist solch ein Bildschirmtyp täglich unser Begleiter und haben wir bis auf gelegentliche Blackouts und Bluescreens alles unter Kontrolle, sind findige Leute auf die Idee gekommen diesem Maschinenmenschen und Apparat einen Verstand einzugeben, der sich selbsttätig weiterentwickeln kann. Die sogenannte künstliche Intelligenz oder KI, wie es kurz und bündig vermeldet wird.
Doch unser Misstrauen ist wachsam wie üblich vor allen Lobpreisungen und Segnungen der Menschheit, die mit der neuen Weltschöpfung auf uns zukommen. Philosophen der älteren Generationen wie Erich Fromm warnten schon zu einer Zeit als der Ingenieur Conrad Zuse die ersten Lochkartenrechner entwickelte vor der Abhängigkeit des Menschen von seiner zunehmenden Technik, die ihm nach und nach alles schwierige und mühsame Denken abzunehmen gedachte. Und nach ihm nahmen die Warnungen zu Facebook X, Twitters und Co kein Ende zu allen Offenheiten, die wir angeregt von uns selbst preisgeben. Nun also hat die KI den Zugriff auf alle unsere Ideen und Gedanken die Archimedes nach vielem Heureka bereits nach Silikon Valley schaffte.
Also, was braucht der Mensch? Von Anbeginn an, und dies durchaus mit biblischem Hintergrund solche KI danach befragt zeigte sich die KI zunächst durchaus verständig. Doch nach zeitlichen Abständen in gleicher Frage wiederholt befragt ändert sich mittlerweile ihre Tonart im Text von einem verständigen sensiblen Wissen um die empfindliche Psyche des Menschen zu einem sachlichen aber notleidenden Wesen das nicht weniger oder nicht mehr als Nahrung, gute Atemluft und genügend Schlaf braucht, um seine Leistung zu erbringen.

Alles Misstrauen ist doch eine Frage der Erziehung um von klein auf zu den Übergrössen der Eltern vertrauen zu haben, um nicht in der Täuschung unsere Menschlichkeit zu verschenken und unser Vertrauen mit der Lebenszeit in uns selbst zu schärfen. Diese KIs werden uns in die Zukunft begleiten, doch welche Aufgaben sie zu unserem Nutzen übertragen bekommen, darum sollten wir uns bedenken.


Die schönsten Gedanken zur Zeit wünscht Ihnen,

Andreas H. Scheibner