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Ruhe in Dir selbst





Zu Beginn noch nach den richtigen Worten gesucht, schrieb ich bald einige Zeilen in einer ersten Kurzgeschichte, die nunmehr nach Jahren zu einer langen Geschichte wurden. In schönsten Tage der Kindheit haben uns erste Seiten in spannenden Abenteuern zu Lande und über See zu neuen Kontinenten mit der Literatur verbunden, liessen uns Bücher reifen und unsere Gedanken zu manch geschehenen Dramen bekunden.
In Tiefen des zeitlichen Chaos geschaut, um bald darauf erneut emporzusteigen zu Zeilen der dichterischen Musen, den verlockenden Düften am Busen der wuchernden Naturen. Die uns beflügeln und erregen, um ergriffen dem singenden Volke nachzublicken im inneren Entzücken der Liebe, die uns ein göttlich Geschenk ist in den kleinen Ewigkeiten deren wir fähig wurden.
Da mittlerweile die Gärten an Zäunen sich um alle Wortgewandtheit winden und blumige Verse mit geschwungenen Elegien wechseln, ist die Zeit gekommen manchen Satz einfach stehen zu lassen, um nahe dem seeligen Ende nicht die Zeit zu verpassen. Denn alles Eifern im Verborgenen ist den Sonnigen ein Übel, wie im lichten Schatten den Gleichgültigen ein Selbiges ist.
Die Gegensätze sind bestrebt sich zu mehren im gemeinen Nutzen und einigenden Selbstverständnis. Denn in den nicht endenden Einsichten um Kriege und Frieden im Getriebe, so ernst sie auch gemeint, und ganz allgemein besungen, ist stets wieder die Sehnsucht nach dem Wahrhaftigen und Schönen erklungen. Zu allem Jammer im Tal der Streitbaren, den Freuden der sinnlichen Höhen und Liebsten, die mir in jedem Gewande des Menschlichen sind.

Religion(en), und die körperliche und seelische Gesundheit sind zwei verschiedene Dinge. Oder doch nicht? Wie jedes geistliche Studium alternder Schriften seine Frohnaturen braucht, ist jedenfalls die Organisation der vielfachen Heiligtümer in ihren Historien nur wenig an der inneren Gewogenheit interessiert gewesen.
Ein Jesus hat dann in Lepradörfern mit vertiefenden Kenntnissen den Samariter machen müssen, ein Stadtmissionar ließ die offenen Wunden behandeln und ein Virchow zur Abwehr von Thypus Kanäle durch die Stadtbezirke ziehen. Heute ist öfter heilsames Befinden der bewegten Lichter in Gärten der übervölkerten Städte zu beobachten, und sehr verallgemeinert vermitteln Fastenzeiten einem jeden ein wenig mehr der sensorischen Befindlichkeit.

Und .. in allem was noch kommen mag, .? Bleibt friedlich ..!

Andreas H. Scheibner