Entropien und Emotionen
Wie wir in den letzten Wochen und Monaten erkennen können, fällt uns unser Denken noch immer nicht leicht zu bestimmten Geschehnissen, die uns selbst und somit die Entwicklung zur Gegenwart in großer Welt betreffen.
Schnell gesagt haben wir sogleich einen Eindruck und eine gewisse Vorstellung zu allen berichteten Erlebnissen die wir gefragt wiedergeben können, oder sogar schon eine eilfertig konstruierte Meinung, die wir bisweilen sogleich äußern.
So freigeistig wir diese auch nutzen wollen, so ist sie doch oft zu ungenau oder auch nur zitiert in etwa vergleichenden Worten wie aktuell bekannt gemacht und gehört. Und so vielseitig unsere Quellen der eigenen Meinungsbildung auch sein mögen, so vertrauenswürdig in Nähe sie am berichteten Geschehen erlebt wurden, so fragwürdig bleiben sie, wenn wir im Geschehen nicht selbst dabei gewesen sind.
Unsere derzeitige Vielfalt im flüchtigen Geiste der Etlichen die sich zur Gegenwart äußern wollen macht uns die Situationen zum Wissen und Glauben um die Wahrheiten, die wir zur eigenen Orientierung brauchen und verstehen müssen, nicht immer einfach. Etliche Medien sind genannt und mehr oder weniger sorgfältige Dokumentationen, aktuelle Nachrichten und vorgebrachte Berichte aus Nah und Fern verstreuen sich über die Kanäle der Technik in die weite Welt.
Wir sind auf sie angewiesen, wenn wir uns zur eigenen Zukunftsentwicklung informieren wollen, und sind ihnen oft hilflos ausgeliefert, wenn es an der Reflexion zum eigenen Dasein mangelt, und wir keinen Vergleich haben.
Und tut ein mancher Beobachter sich gut darin auf sein Gefühl zu reagieren und Vorsicht walten zu lassen. Besonders aber in der Sprachgewandtheit der Politik, die mit einer angepassten Rhetorik der Politiker zu den Kriegen einhergeht, ist unser ruhendes Misstrauen in einen aufmerksamen wachen Zustand zu versetzen.
Haben wir viele Bestandteile an Information zur Verfügung entsteht immer eine erste Unordnung und setzen möglichst überprüfte Wahrheiten angesammelt unseren Denkvorgang in Zustand, der alle verfügbare Energien verlangt.
Überhitzte Köpfe verursachen im gesamten Organismus Schmerzen und Unruhe in seinen Bemühungen aus der Fülle der berichteten Geschehen, der akkumuliert wahrgenommenen Sammlung wieder eine verständige Ordnung im Gleichgewicht herzustellen.
Im Universum der Galaxien, in seiner scheinbaren Ruhelage entsteht mit chaotischen Zuständen der Entropien ebenso eine Wärmeentwicklung, eine Ausdehnung der bis dahin ruhenden Zustände, die wir geistlich verursacht ebenso körperlich wie physisch verspüren können.
Denkprozesse, die im wissenschaftlichen Sinne gesagt damit beginnen die miteinander verschalteten Variablen und ihre möglichen Ergebnisse unseres Denkens in unser Bewußtsein einfließen zu lassen. In altgerühmter Antike des Denkens schon vorformuliert generiert der etwas herbeizitierte Vergleich das entstandene Chaos im Kopf angestrengt wieder in eine neue anzunehmende Ordnung.
Im Zustand der Kriege und Vertreibungen in Fernost und unweit von Deutschland in Europa sind die Regierenden gefordert die überhitzten physikalischen Zustände in Bewegung der etlichen Menschenmengen in die Lager zu verbringen, ihnen eine erste Ruhelage mit der Unterkunft zu besorgen und eine zeitweilige Ordnung zu ermöglichen. Alles Elend ist damit allerdings nicht beendet und sämtliche menschlichen Schicksale in ihrem Dasein befinden sich somit noch nicht in der Zuversicht auf eine neue entstehende Gesetzmäßigkeit.
Wie ein solche aussehen könnte im Nahen Osten, ist schon vielfach durchdacht und mit den Mustern der Charta der Vereinten Nationen formuliert worden. Dennoch oft noch unfertig muß eine jede Übereinstimmung zeitweilig gesichert werden. Die nächste und derzeitige heranwachsende Jugend verlangt natürlich nach einer Zukunft und Perspektive, wie sie in Geografien der etlichen Staaten mit einer diversen Völkerherkunft in ihren Definitionen bereits fähig gewesen sind den gemeinsamen Frieden zu ermöglichen.
Nur sind die erforderlichen Anpassungen zur Verwirklichung bislang von den verantwortlichen Teilnehmern in Nahost, die vielfach emotional gesteuerte Hitzköpfe sind, weder in der parlamentarischen Mitbestimmung der Palästinenser im Staat Israel als einheitliche Volksgemeinschaft der Völker, noch in einer etwaigen Autonomie des einzelnen Volkes zu realisieren gewesen.
Jedenfalls nicht in einer Vorgehensweise des beiderseitigen Respektes und der anerkannten Menschenwürde, zu der sich die Volksgruppen Israels und der Palästinenser im Land der gemeinsamen Geschichte einst schon verständigt hatten.
Die bedauernswerten Geschehnisse derzeit in der aktuellen energetischen Gewalt mit allem Leid sind dennoch eine Gelegenheit aus ihren Fehlern der unbewegten stoischen Vergangenheit zu lernen, um in der Wärmeentwicklung des Miteinanders der beiden Völker in die angemessene Richtung des künftig gemeinsamen Universums zu lenken.
A.H.S.


