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Die Zeit des Wolfen



Wenn Jäger und Förster in den natürlichen, den gewachsenen und von uns geschaffenen Revieren der Kulturlandschaft, zur Regulierung der Gleichgewichte in Flora und Fauna die Tierwelt bejagen müssen, werden derzeit besonders und mit einigem Argwohn der menschlichen Vorfahren die bei uns noch seltenen Wölfe registriert. Tiefwurzelnd in den Märchen verbreiteten sie in den Volksweisen Ängste und Schrecken. Sie sind wie Zigeuner aus dem Osten bei uns eingewandert, denen man schon seit Jahrhunderten ebenfalls nur Übles nachgerufen hatte. Die Völker der Sinti und Roma sollen darum auf ihren Wanderungen in der Stammeszugehörigkeit Sinti und Roma genannt sein. Dennoch bleibt mir mein Zigeunerschnitzel, als ein solches so dann und wann, mit möglichst viel Paprika und der Musik von Django Rheinhard ein gelegentlicher Festschmaus.

Nicht ohne Diskussionen werden jedes Jahr Regulierungen von allem natürlichen Wildtier erneut festgelegt. Reh- und Schalwild werden immer in ihren bestimmten Zeiten gejagt. Von sich aus ist aber die Natur weitläufig in der Lage sich selbst einzurichten in ihren Bedürfnissen, wenn man sie in der Gewogenheit, zu der nun Wölfe und ihre Rudel gehören, weitgehend sich selbst überlässt.
In der zeitigen Entwicklung sammeln sich die Menschen dichter an den Städten und diese wachsen über ihre Grenzen hinaus.
Die Relation der Natur von Stadt zu Land in der Menschen Nähe, die auch der zukünftigen Welt noch sein wird, braucht darum geeignete Entstehungsgebiete, aus denen alles Leben der Natur sich erneuern und generieren kann. Dies können öffentlich rechtliche Reservate sein, oder wenn nicht möglich, so doch private Eigentumsverhältnisse.

Nicht sonderlich bibelfest, aber wie es neuerdings oft zitierte Mode ist, zum eigenen Studium einen kleinen Vers im Matthäus 7,15 , den er vermutlich unterwegs zur Predigt erdachte:
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!
Sollten wir uns gewandet darum fragen, ob die Demokratie tatsächlich den Demokraten ist. Ein muslimischer Staatsmann macht für seine eigene Retrovision der Macht Werbung in Deutschland und zeigen autonome Aggressionen im Sachsenloch eine fehlende Meinungsbildung derer auf, die bis heute kein sicheres Deutsch können, weil sie sächsisch dazumal kein Wort 'West' sehen durften in ihrer zeitlichen Rückständigkeit.

Theologisch und allgemein verbindlich zu verstehen sollten wir mit den Erfahrungen zur Gegenwart vor falschen Propheten gewarnt sein, die es schon biblisch in Mengen gegeben hat und zu allen Zeiten. Die uns heute, wie neulich erst und nach langen Jahren der Anhörung, die Toten und Getöteten der führenden Jugend eines vergangenen Reiches wieder lebendig werden lassen.
Die Jäger der Zivilisation haben lange gebraucht, aber dann nicht gezögert. Gejagt bis ans Ende der Welt, kamen aufgespürt aus Argentinien zum Prozess die Mörder der NS-Zeit vor die Gerichte. Und auch ihre Vasallen in der noch jungen Bundesrepublik.
Verzögert bis zum Tod einer Polizistin lassen sich in der Redegewandtheit aus Tätern leicht Opfer machen, wenn Kläger und Verteidigung zu Wort kommen. Die Urteile im Vollzug des Deutschen Staates geben den Verurteilten unserer Zeit nun Gelegenheit zur wirklichkeitsnahen Besinnung. In der von uns Christen wünschenswerten Menschenwürde.

Und für Lesefüchse findet sich hier ein Wölfchen im Gedicht:


Seid darum guter Dinge, die ihr mit allem was Freude bereitet,
unter freundlichem Himmelsblau, und vor allem, 'Bleibt friedlich.' Andreas H. Scheibner